Leo und sein Freund Ben
Hach, wie schön - endlich wieder zu Besuch bei Leo, und ich habe mich gefreut, das Buch aufzuschlagen. Ganz zu Beginn kann man Leo nochmal in voller Pracht sehen, um dann in seinen Alltag abzutauchen und mit ihm seinen Freund Ben zu besuchen.
Doch was ist das? Ben hat so viele tolle Dinge und Leo spürt Neid in sich aufsteigen, bis er ein tolles Gespräch mit seinem Papa hat, der seinen Blick wieder auf das Wesentliche lenkt.
Mir hat gefallen, dass dieses Thema ganz natürlich angesprochen wird und mit einer Situation aufgegriffen wird, die wir wohl alle kennen.
Auch die Illustrationen gefallen mir sehr und das ein oder andere Mal musste ich beim Betrachten der Bilder schmunzeln - vor allem bei dem Bild mit dem Zeitungs lesenden Mann auf der Parkbank. 😁
Die Farben sind kräftig, die Gesichter ausdrucksstark und fröhlich. Die Bilder gehen zumeist über eine Doppelseite und es macht Spaß, sie anzuschauen.
Auch der Glaube spielt eine Rolle und Kinder können hier lernen: Neid passiert zwar, aber Gott gefällt er nicht. Anschließend wird der Blick darauf gelenkt, Dankbarkeit für die eigenen Besitztümer zu wecken und Gott wegen neidischer Gedanken um Vergebung zu bitten.
Mir gefällt dieses Buch sehr und ich kann es von ganzem Herzen empfehlen. Es fällt leicht, mit Kindern wichtige Themen anzusprechen, wenn so wundervolle Literatur zur Verfügung steht.
Dieses Buch ist schon für die Kleinsten gut zu verstehen, da die großen Bilder im Vordergrund stehen und der knappe Text sich wundervoll einfügt und auch für Kinder mit einer kurzen Aufmerksamkeitsspanne perfekt ist.