Vier Alpakas und ein Weihnachten
Hach, es war schön, wieder nach Bibertal zu reisen und dann auch noch zur Weihnachtszeit. Ich habe es genossen und bin von einem Heftchen zum anderen geschwebt.
In dieser Weihnachtsnovelle begleitet man Elodie Erikson, die eine Auszeit braucht, nach Bibertal und stolpert da über vier freche Alpakas, einen charmanten Tierarzt und sehr viel Weihnachtszauber.
Ich mochte den Schreibstil, denn er ist gewohnt flüssig, wohltuend, humorvoll und warm. Die Stimmung des Ortes, die Verbundenheit unter den Charakteren und der weihnachtliche Glitzer sind wunderbar beschrieben. Es wird einem wohlig beim Lesen, weshalb jede Seite ein Genuss ist.
Die Geschichte selbst ist leicht, ein wunderschöner Zeitvertreib, romantisch, unterhaltsam und sanft. Ein bisschen wie Zuckerwatte: süß, fluffig, ganz zart und luftig. Erzählt wird sie in der Ich-Form aus Elodies Perspektive, weshalb ich mich gut in sie hineinversetzen konnte.
Die Abschnitte sind passend gewählt und machen sich gut in diesen kleinen Heftchen. Allerdings möchte ich den sehen, der es schafft, jeden Tag nur ein Heftchen zu lesen. Ich konnte, einmal angefangen, die Box kaum aus der Hand legen und bin nur so alle 24 Heftchen geflogen.
Mit dieser Novelle ist auch ein kleiner stiller Wunsch meinerseits in Erfüllung gegangen, denn ich mag die Eriksons sehr und habe mich gefreut, hier mehr von Ians Geschwistern zu erfahren. (Hauptfigur aus dem dritten Band der Way.Truth.Life-Reihe).
Für mich war diese Geschichte perfekt und ich empfehle sie jedem, der in der Adventszeit eine kleine Auszeit vom Trubel des Tages wünscht.
Im Übrigen ist dieser Schuber eine hervorragende Geschenkidee und ein kalorienarmer Adventskalender, der ein Lächeln, manchmal auch ein lautes Lachen und sehr viel Spaß schenkt.