Sag, wo mag die Erbin sein
Für mich ist Karen Witemeyer ein Garant für gute und unterhaltsame Literatur, sowie wundervolle Lesestunden, und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Ich mochte dieses Buch von der ersten Seite an.
Ich schlug es auf und ich war sofort in der Geschichte und flog nur so durch die Seiten, weshalb ich es auch in einem Rutsch durchgelesen habe.
Es war herrlich und ich hatte sehr viel Spaß dabei. Es ist nicht ganz so witzig wie "Ein Stiefel kommt selten allein" sondern kommt tiefgehender und ernster daher. Mir hat es gefallen und es gab trotzdem die ein oder andere Stelle, an der ich schmunzeln musste.
Ich liebe den Humor der Autorin und die erfrischenden Dialoge ihrer Charaktere. Sowas muss einem erstmal einfallen, ich staune oft darüber.
Neben Letty begleitet man auch Philip und es war schön, die Reise der Beiden mitzuerleben. Es gab Gefahren, Freuden, ein zartes Knistern und viele Abenteuer. Beide sind dabei ungeheuer sympathisch und liebenswert, was es einfacher macht, in sie hineinzufühlen und mitzufiebern.
Der Verlauf war spannend und aufregend und vor allem am Schluss überschlugen sich die Ereignisse, wobei ich sogar mal eine Lesepause machen musste, um wieder zu Atem zu kommen.
Dabei geht es hier um aufopferungsvolle Liebe, Neuanfänge, Leid, das durch Gier verursacht wurde, und Hoffnung auf bessere Tage.
Dabei gibt es eine wichtige Botschaft, die durch die Geschichte klingt und ausgedrückt wird:
"Kein Problem ist größer als unser Gott" (Zitat S. 118). Das sollte uns allen täglich neu bewusst werden, denn es ist so eine wichtige Botschaft.
"Sag, wo mag die Erbin sein" ist somit ein wundervoller Roman, der eine süße und leichte Geschichte mit einer tiefgehenden Botschaft verbindet und großartige Unterhaltung schenkt.