Ein Stern wie kein anderer

„Ein Stern wie kein anderer“ ist ein hübsches und lesenswertes Kinderbuch, das mir sehr viel Freude gemacht hat.

Doch anders als erwartet und auf der Buchrückseite angedeutet, geht es hier nicht wirklich um die Entstehungsgeschichte des Herrnhuter Sterns, sondern es erzählt die Geschichte von David, der beobachtet, wie seine älteren Klassenkameraden an einem geheimen Projekt arbeiten. Wie es zu den Herrnhuter Sternen kam, wird eher flüchtig in einem Satz erwähnt, da hätte ich mir mehr gewünscht.

Trotzdem hat mir dieses Buch große Freude gemacht. Die Geschichte ist anschaulich und lebendig erzählt. Außerdem gibt es Zusatzmaterial wie Rätselseiten, ein passendes Lied inkl. Noten sowie Bastelmaterial, um kleine Weihnachtsbäumchen zu basteln.

Die Illustrationen sind zudem ansprechend und gehen oft über eine Doppelseite. Die Gesichter sind freundlich und niedlich gemalt. Ich mag vor allem die großen Kulleraugen und die sanften, eher gedeckten Farben.

„Ein Stern wie kein anderer“ ist ein tolles Buch, das sich wunderbar vorlesen lässt und das einen festen Platz in meinem Regal findet. Ich hoffe sehr, dass Sabine Wiediger noch mehr Kinderbücher dieser Art rausbringt, denn schon „Greta wartet auf Weihnachten“, wo es um den Adventskranz geht, war wundervoll und „Ein Stern wie kein anderer“ ist es auch. Da sollte es unbedingt weitergehen.

Meine Bewertung
gut
Informationen zum Buch
Ein Stern wie kein anderer
Sabine Wiediger
Nadine Hasselwander
Hardcover
44
2026
R. Brockhaus
ab 6 Jahren
David geht neu in Herrnhut in die Schule. Ein geheimnisvolles Geometrie-Projekt der älteren Schüler weckt seine Neugier. Er entdeckt ein Papiernetz, das er zunächst als Bäumchen interpretiert, sich dann aber als Zacke eines großen Weihnachtssterns entpuppt. Gemeinsam basteln die Schüler viele solcher Papiersterne, und der schönste wird 1891 zum ersten Mal im Herrnhuter Kirchensaal aufgehängt. Mit Bastelbogen, Rätsel und Lied lädt das Buch Kinder ein, die Geschichte und Bedeutung des Herrnhuter Sterns kennenzulernen.
Der Glaube ist nur dezent zu finden und mir nicht wirklich in Erinnerung geblieben