Das Tagebuch
Nach langer Zeit wurde es Zeit für das Buch von Thomas Franke. Ihr hattet abgestimmt und so habe ich es gelesen. Und ja, was soll ich sagen, es war großartig und ich weiß nicht, warum ich nicht früher danach gegriffen habe.
Hier geht es auf zwei Zeitebenen um Angelique und Leon, sowie um ein Tagebuch, das durch die Zeiten wandert.
Zum einen begleitet man Angelique auf ihrer turbulenten Lebensreise und Leon bei seinen Ausgrabungen. Es war hochspannend und all die mysteriösen Geschehnisse haben mich sofort gefesselt.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, fast atemlos, und konnte das Ende kaum erwarten, so sehr wollte ich wissen, wie alles zusammenhängt.
Die Zeitreisen sind glaubhaft und realistisch - wenn man da überhaupt von realistisch sprechen kann - beschrieben und erzählen von der Französischen Revolution, die mich nicht durchgehend gefesselt hat, bei der mir allerdings Angelique als Hauptperson mit ihrer ganz persönlichen Geschichte sehr gut gefallen hat. Ihre Geschichte wird im Übrigen auf zwei Arten erzählt, zum einen durch Tagebucheintragungen und zum anderen, indem man in ihre Zeit reist und alles hautnah miterlebt.
Leon war ebenfalls sympathisch und ich mochte ihn gern. Es war spannend, mit ihm auf Reisen zu gehen und Abenteuer zu erleben. Dabei wurde es zum Ende hin allerdings etwas wild und ich musste sehr aufpassen, um nicht den Faden zu verlieren.
Ja, dieses Buch hat Fantasyelemente und das Ende war für mich auch nicht ganz glaubhaft, aber es hat mich sehr unterhalten. Thomas Franke versteht es, Glaube, Wissenschaft und Philosophie ganz natürlich und lebendig in eine Geschichte zu verpacken, sodass man nicht anders kann, als immer mehr zu lesen.
Er ist wirklich ein Meister seines Fachs und ich bin erneut beeindruckt.
Nur noch als eBook zu bekommen